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Einige Fragen zur Vorbereitung...

Erstellt von Lormeltom, 19.09.2007, 13:54 Uhr · 8 Antworten · 2.709 Aufrufe

  1. #1
    Registriert seit
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    Einige Fragen zur Vorbereitung...

    Hallo Community,

    seit längerem beschäftigt mich das Thema "Spinne zu Hause"...
    Meiner Frau allerdings war es bis dato ein Graus. Sie ist nur immer
    froh, wenn ich die ab und an "freilaufenden" arachniden Lebensformen
    in die Freiheit (sprich: den Garten) entlasse...


    Nun hat sich mein Schwager auch mit Spinnenhaltung befasst und
    hält zwei Brachypelma-Arten (smithi u. emilia). Das häufige Ansehen
    der VS und die allgemeinen "Unterhaltungsthemen" haben Wirkung
    gezeigt,... die Spinne ist Thema geworden... *freu*

    Sorry wg. des Prologs...
    Wir wollen es von Anfang an richtig machen, d.h. lange bevor die VS
    bei uns einzieht soll das Terrarium hergerichtet werden.
    (Bepflanzung, Verhalten der Luftfeuchte, evtl. Test von versch. Beleuchtungen (Temperatur/Luftfeuchte (falls erforderlich) etc.)

    Dazu habe ich allerdings einige Fragen...:

    Vorweg:
    Eine dieser Arten soll den Anfang machen
    (mir ist klar, dass es auf Dauer nicht bei einer bleibt... )

    Brachypelma smithi
    Brachypelma emilia
    Brachypelma boehmei oder eine
    Acanthoscurria geniculata (mein Favorit)

    jede dieser Arten habe ich (bzw. haben wir!) schon in adult
    gesehen und wissen um die jeweilige (endgültige) Größe.

    Es soll aber eine "Junge" sein, da man sich besser an die
    Spinne gewöhnen kann, wenn sie "bei uns wächst"
    (O-Ton meiner Frau)

    nun doch endlich meine Fragen:

    1)
    macht es Sinn, ein Terrarium mit einer Grundfläche von 60x35cm
    zu gestalten... - wenn die Spinne erst ca. 1 Jahr alt ist ?

    Häufig hört man, dass sie dann ihr Futter nicht findet...
    (Hintergrund: Die Umsetzung einer Spinne (meines Schwagers)
    in ein größeres 'Becken' hat der VS sichtlich zu schaffen gemacht...
    (z.B hat sie sich sämtliche Brennhaare abgestriffen)
    macht es u.U. Sinn eine "vorübergehende" Trennwand (Raumteiler)
    zu installieren, der bei Bedarf einfach entnommen werden kann...?


    2)
    Das Innere des Beckens soll nicht nur aus Boden und Höhle(n) bestehen.
    Eignet sich zur Bepflanzung ein Ableger eines "Geldbaums" (Crassula ovata) ?
    (gedacht weil eher anspruchslos und gut geeignet für höhere Luftfeuchtigkeit)

    3)
    großflächige- oder Spotbeleuchtung integrieren ?


    4)
    Was ist von sogenanntem "Mondlicht" zu halten...?
    (sinnvoll oder Quatsch)


    für weitere grundlegende Tipps bin ich obendrein dankbar...
    ich(wir) freue(n) mich(uns) auf Antworten

    Viele Grüße, Tom.


  2. #2
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    25.05.2007
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    184
    hi!!

    erstmal herzlichen glückwunsch zum entscheid ne spinne
    anzuschaffen!!

    1.
    macht es Sinn, ein Terrarium mit einer Grundfläche von 60x35cm
    zu gestalten... - wenn die Spinne im ca. 1 Jahr alt ist ?
    also ich persönlich finde es etwas zu gross, jedoch sagen andere, dass sie
    die spinne bereits mit KL ca 1,5 ins endterri tun.
    das futter wird sie sicher irgendwann finden... die chance auf ne begegnung
    in so nem kleinen raum ist gross

    2.
    (gedacht weil eher anspruchslos und gut geeignet für höhere Luftfeuchtigkeit
    brachypelmen brauchen eine niedrige LF
    kenn den "geldbaum" nicht, aber ich hab auch pflanzen im terri
    meiner smithi.. musst aber pflanzen nehmen, die sehr wenig wasser
    brauchen (keine kakteen!!!)

    3.
    kann ich nicht viel zu sagen... ich beleuchte sie gar nicht...
    aber rotes licht sehen die spinnen nicht...


    ich hoffe, ein bisschen geholfen zu haben....


    greez mele

  3. #3
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    hi mele,

    vielen Dank erstmal für deine Antworten.
    Ich habe an den "Geldbaum" gedacht, weil er mit jeder Art
    der Umgebung zurechtkommt. Ist quasi wie ein Unkraut... (lol)

    (google' mal nach "crassula ovata" (Bilder) dann kennst du ihn auch )

    Ausserdem hab ich so'n Ding in "riesengroß" und davon kann selbst derjenige,
    der nichtmal ansatzweise einen "grünen Daumen" hat einen Ableger züchten.


    das futter wird sie sicher irgendwann finden...
    die chance auf ne begegnung in so nem kleinen raum ist gross
    ...wenn das Futter nicht vorher an Altersschwäche verendet...


    Viele Grüße, Tom.



  4. #4
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    Zitat Zitat von Lormeltom Beitrag anzeigen
    Hallo Community,
    Hallo Tom und willkommen im Forum!

    seit längerem beschäftigt mich das Thema "Spinne zu Hause"...
    Meiner Frau allerdings war es bis dato ein Graus. Sie ist nur immer
    froh, wenn ich die ab und an "freilaufenden" arachniden Lebensformen
    in die Freiheit (sprich: den Garten) entlasse...


    Nun hat sich mein Schwager auch mit Spinnenhaltung befasst und
    hält zwei Brachypelma-Arten (smithi u. emilia). Das häufige Ansehen
    der VBs und die allgemeinen "Unterhaltungsthemen" haben Wirkung
    gezeigt,... die Spinne ist Thema geworden... *freu*

    Sorry wg. des Prologs...
    Wir wollen es von Anfang an richtig machen, d.h. lange bevor die VS
    bei uns einzieht soll das Terrarium hergerichtet werden.
    (Bepflanzung, Verhaltens der Luftfeuchte, evtl. Test von versch. Beleuchtungen (Temperatur/Luftfeuchte (falls erforderlich) etc.)

    Dazu habe ich allerdings einige Fragen...:
    an dieser Stelle gleich mal ein dickes Lob an Dich, dass Du Dir VORHER so viele Gedanken machst! Leider leider ist das nicht mehr selbstverständlich, oft werden Tiere gekauft und sich erst im nachhinein informiert :/

    Vorweg:
    Eine dieser Arten soll den Anfang machen
    (mir ist klar, dass es auf Dauer nicht bei einer bleibt... )

    Brachypelma smithi
    Brachypelma emilia
    Brachypelma boehmei oder eine
    Acanthoscurria geniculata (mein Favorit)

    jede dieser Arten habe ich (bzw. haben wir!) schon in adult
    gesehen und wissen um die jeweilige (endgültige) Größe.
    Welche Du nimmst is eigentlich wurscht, denn Du sprichst es schon selber an: über kurz oder lang wirste alle haben und es wird auch nicht bei den Arten bleiben! :P


    Es soll aber eine "Junge" sein, da man sich besser an die
    Spinne gewöhnen kann, wenn sie "bei uns wächst" (O-Ton meiner Frau)
    so hab ich das auch gemacht hat super funktioniert!

    nun doch endlich meine Fragen:
    1)
    macht es Sinn, ein Terrarium mit einer Grundfläche von 60x35cm
    zu gestalten... - wenn die Spinne erst ca. 1 Jahr alt ist ?
    Häufig hört man, dass sie dann ihr Futter nicht findet...
    (Hintergrund: Die Umsetzung einer Spinne (meines Schwagers)
    in ein größeres 'Becken' hat der VS sichtlich zu schaffen gemacht...
    (z.B hat sie sich sämtliche Brennhaare abgstriffen)
    macht es u.U. Sinn eine "vorübergehende" Trennwand (Raumteiler)
    zu installieren, der bei Bedarf einfach entnommen werden kann...?
    eine 1-jährige Brachypelma würde ich erstmal in ner HD aufziehen ... denn die wachsen echt langsam. Die A. geniculata dürfte schneller wachsen ... rein theoreitsch kannste beide ins Endterra setzen, allerdings würd ich dann das ganze gut beobachten und ggf. mehr Futtertiere reinschmeissen.

    2)
    Das Innere des Beckens soll nicht nur aus Boden und Höhle(n) bestehen.
    Eignet sich zur Bepflanzung ein Ableger eines "Geldbaums" (Crassula ovata) ?
    (gedacht weil eher anspruchslos und gut geeignet für höhere Luftfeuchtigkeit)
    probiers aus .... bei mir ist der Geldbaum sogar ohne Terrarium eingegangen Aber vielleicht funktionierts bei Dir? Bin über Tipps dankbar!

    3)
    großflächige- oder Spotbeleuchtung integrieren ?
    integrieren tät ich nix, wenn dann auflegen ... ob Spot oder Neonröhre, ist sicher Geschmacksache! Es gibt hier aber denk ich einige Threads wo´s um Beleuchtung geht ... Georg hat auch schon paarmal Neonröhren empfohlen, mit denen seine Pflanzen sehr gut wachsen!


    4)
    Was ist von sogenanntem "Mondlicht" zu halten...?
    (sinnvoll oder Quatsch)
    soweit mir bekannt ist können Spinnen blaues Licht wahrnehmen. Rotes Licht wird dagegen nicht wahrgenommen, weshalb es sich gut für Nachtbeobachtungen lohnt (korrigiert mich wenn ich falsch lieg).
    Oder machs wie viele von uns... schleich Dich nachts mit der Taschenlampe ins Zimmer ^^


    für weitere grundlegende Tipps bin ich obendrein dankbar...
    ich(wir) freue(n) mich(uns) auf Antworten

    Viele Grüße, Tom.
    lesen lesen lesen ... fragen ... einen persönlichen Tipp geb ich Dir noch mit aufn Weg ... hol Dir gleich 2 Spinnen. Meine beiden ersten waren ne B. smithi und ne B. boehmei (da ich mich net entscheiden konnte^^) ... jeweils ca. 1,5cm KL ... zum Glück hab ich beide genommen, denn Herr boehmei vergrub sich nach dem dritten Tag bei mir und ward über 9 Wochen nicht gesehen ... so hatte ich wenigstens was bei der smithi zum Gucken *g*

    Liebe Grüsse
    janet

  5. #5
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    Hallo Janet,...

    vielen Dank für die schnellen Antworten...

    Leider leider ist das nicht mehr selbstverständlich, oft werden Tiere gekauft und sich erst im nachhinein informiert :/
    ...was leider nicht nur für Spinnen gilt...


    ... rein theoreitsch kannste beide ins Endterra setzen, allerdings
    würd ich dann das ganze gut beobachten und ggf. mehr Futtertiere reinschmeissen.
    ...oder dem Futter nicht sooo viele Versteckmöglichkeiten bieten.
    Allerdings habe ich beobachtet dass sich dieses Futter äußerst dumm
    verhält... *lach*
    Gut möglich, dass mein Schwager eine Schachtel mit hochgradig
    suizidgefährdeten Futtertieren erwischt hat...

    wie auch immer... diese Heimchen waren/sind schlichtweg den Spinnen
    in die (offenen) Chelizeren gerannt...

    probiers aus .... bei mir ist der Geldbaum sogar ohne Terrarium eingegangen Aber vielleicht funktionierts bei Dir? Bin über Tipps dankbar!
    ...mit anderen Worten, diese Pflanze könnte man ohne Bedenken in
    das Terrarium pflanzen...!?

    öhm,...
    probiers aus .... bei mir ist der Geldbaum sogar ohne Terrarium eingegangen
    bei uns steht das Ding im Hausflur (Treppenhaus)...
    sieht äusserst selten Wasser und wächst nach wie vor.
    (Die Pflanze ernährt sich wahrscheinlich von der regennassen Kleidung
    derjenigen, die daran vorbeilaufen... - es regnet ja leider genug)

    soweit mir bekannt ist können Spinnen blaues Licht wahrnehmen. Rotes Licht wird dagegen nicht wahrgenommen, weshalb es sich gut für Nachtbeobachtungen lohnt (korrigiert mich wenn ich falsch lieg)
    ...wer war doch gleich der Anfänger ?
    (aber ich werd's mir merken,... sollte ich es irgendwann korrigieren müssen,
    werde ich dies tun...)

    "Herr Boehmei"... ein zum Tode verurteilter Zuchtbock ?



    schönen Dank nochmal und einen ebenso schönen Abend...
    Viele Grüße, Tom.


    P.S. beeidruckend, deine "Bestandsliste" *respekt*

  6. #6
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    4.635
    Huhu^^

    Zitat Zitat von Lormeltom Beitrag anzeigen
    "Herr Boehmei"... ein zum Tode verurteilter Zuchtbock ?
    ein Männchen ja, und ich werde natürlich versuchen ihn ans Weib zu bringen ... hab aber nicht vor ihn zu verfüttern *g* ... wobei die Männchen ja leider eh net so alt werden wie Weiber.

    liebe Grüsse
    janet

    P.S. beeidruckend, deine "Bestandsliste" *respekt*
    ahjo, danke, aber das sammelt sich halt so an *ggg*

  7. #7
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    147
    Hallo Tom,
    ich würde dir zu einer Spinnenart raten, die normalerweise als "nicht so
    wild" eingestuft wird (alle Spinnen sind unterschiedlich im Verhalten, aber ich lese zB sehr selten etwas über agressive Brachyplema albopilosum).

    Das schreibe ich jetzt nur, weil mich am Anfang eine aufbrausende Spinne
    sicher überfordert hätte und sich deine Frau sicher weniger über so
    ein Mini Monster im Haus freut *g*

    Zwar raten da wieder andere gerade für den Anfang zu Arten mit viel
    Selbstbewußtsein, aber ich habe schon genug Respekt vor den Tieren
    gehabt.
    ______________________________________________

    Ich würde dir zu einem Weibchen raten, das an die 3 cm o.ä. aufweist.
    So kannst du sie eigentlich gleich ins Endterrarium setzten.
    Die wird (im Fall einer Brachypelma) zwar nicht unbedingt blutjung sein,
    aber ist "aus dem Gröbsten raus" und eben kein Bock.
    Ist halt (meiner Meinung nach) einfach schöner, wenn man gleich so
    richtig mit Terrarium etc einsteigen kann und nicht mit einem kleinen
    Spiderling (wobei die natürlich fast schon aktiver wirken - zumindest meine).

    1) Das kommt irgendwie auf die Größe und Art an. Ich habe hier eine
    Brachypelma vagans, die sofort in ein 50x30x30 Terrarium eingezogen ist,
    obwohl sie maximal 3 cm Körperlänge hat.
    Sie hält sich fast immer in/auf/um ihrer Wohnröhre auf, weshalb ein 30er Würfel für die Größe komplett ausgereicht hätte. Allerdings muss ich sie dann nicht mehr umsetzen, was auch ein Vorteil ist.
    Das Problem mit den Futtertieren, die nicht gefunden werden, kann ich
    bisher nicht bestätigen.
    Wenn du die Einrichtungtotal überlädst, liegt die einzige Gefahr bei übersehenen Futtertieren, die bei der Häutung eine Gefahr darstellen.

    2) Würd ich von der Art abhängig machen. Wenn du dir eine emilia o.ä.
    kaufst, sind Sukkulenten, Agaven u.ä. (ohne Stacheln) viel besser
    geeignet.

    3) Wenn es erstmal bei einem Tier bleibt, würd ich mir den Luxus einer
    15 Watt Aufliegeleuchte (mit Abstandshalter) gönnen oder eben die
    ganz normalen Leuchtstoffröhren.. gibt da viel über die Suchfunktion *g*

    4) Wie bereits gesagt wurde, eignet sich für Nachtbeobachtungen rotes
    Licht. Ich hab sowas aber nicht.

    lG Bene

  8. #8
    S4m
    Registriert seit
    23.07.2007
    Beiträge
    17
    hallo

    ich denke wenn man sich das zutraut kann man auch ohne weiteres eine als aggressiv geltende spinnenart zulegen am anfang.
    ich jedenfalls habe kein problem mit meiner a.geniculata, obwohl die wirklich auch sehr "aggressiv" ist (wohl eher gierig..beisst halt in alles was sich ihr nähert) und das meine erste größere spinne ist.
    sollte denke ich jeder selber abschätzen können, ob er damit zurechtkommt.

    (wobei die natürlich fast schon aktiver wirken - zumindest meine).
    mein p.ornata spiderling ist leider nur in der tiefsten nacht unterwegs...solange es nicht mindestens eine stunde stockdunkel war kommt der nicht aus seinem unterschlupf. ist halt auch irgendwie "glückssache"

    ich denke eigentlich ist für vogelspinnen-terrarien jede pflanze geeignet, die in dem entsprechendem klima wachsen kann. die essen ja die pflanzen nicht. (gut, ein richtig stacheliger kaktus oder so muss es natürlich nicht sein )

    mfg Sam

  9. #9
    Registriert seit
    19.09.2007
    Beiträge
    4
    @ Bene u. Sam,... vielen Dank noch für eure Antworten,...

    Ich habe mir jetzt so ziemlich alles (!?) besorgt, um das Terrarium herzurichten... - bis auf die Spinne natürlich... - aber das hat bestimmt noch Zeit.
    Zunächst soll das Terrarium eingerichtet werden und "leer" betrieben werden...
    Zu diesem Vorhaben habe ich ich entschlossen, da ich noch nicht weiss, wie sich die ganzen Umstände bzgl. Temperatur und Luftfeuchtigkeit
    im Inneren des Terrariums auswirken...

    (Bin eben ein blutiger Anfänger in der Terraristik...)


    Daraus soll mal was werden:
    • ein Terrarium 60x35x40 (LxTxH)
    • ein Schloss (TerraSafe, da ich mich für "Schiebetüren" entschieden habe - zum Schutz vor "unbefugtem Betreten")
    • eine "Mauer" als Background
    • ein Thermo- und Hygrometer
    • eine Wasserschale
    • zwei Pflanzen (Efeu und (Zwerg-)Ficus)
    • eine "Blumenspritze" mit Feinzerstäuber
    • eine Korkrindenröhre (aus der gehälftet eine Höhle bzw. der Unterschlupf entstehen soll
    • eine Mangrovenwurzel,... sieht genial aus - muss aber nochmal etwas verkleinert werden
    • und Quellhumus als Substrat für den Grund (viel zu viel übrigens...)
    Ach ja, eine laaaaange dünne Schere und eine noch lääääängere Pinzette.
    Darüber hinaus habe ich noch ein Heizkabel,... das habe ich im Terrarium gefunden ... (war dabei - ob ich's brauch' wird sich zeigen).

    Das habe ich bis jetzt geschafft:
    Zunächst habe ich die Pflanzen "beschnitten" und die Ballen von handelsüblicher Erde befreit, da ich denke, dass dort reichlich Düngemittelreste drin hängen.
    Solchermaßen gesäubert habe ich sie mit o.g. Quellhumus in niedrige Töpfe gepflanzt, welche ich komplett im Grund des Terrariums eingraben will (hierdurch erhoffe ich mir, dass die Pflanzen nicht wesentlich größer werden und die Wurzeln im Laufe der Zeit nicht im gesamten Terrarium zu finden sind. Sicherlich hoffe ich auch, dass die Spinne es schwieriger haben wird die Pflanzen aus einer Laune heraus auszugraben...)

    So stehen sie jetzt da, die Pflanzen... ich denke noch so 1-2 Wochen, dann kann ich ruhigen Gewissens sagen: yep - das haben sie überlebt)

    Mein weiteres Vorhaben
    (und hier besteht die Möglichkeit eurerseits ein Veto gegen meine Pläne einzulegen, bzw. von irgendwelchen Dingen abzuraten,
    die ich bei meiner Recherche bzw. "geistigen" Vorbereitung evtl. falsch verstanden habe...
    ...auch hier bin ich natürlich für spontane Tipps sehr dankbar)

    Als erstes will ich das Innere gründlich reinigen (Handelsüblicher Glasreiniger auf biologischer Basis ?)
    Zunächst werde ich den Hintergrund im Terrarium befestigen.

    Wenn die Pflanzen den Eindruck erwecken die o.g. Aktion überlebt zu haben werde ich sie samt Topf bei der
    Bedeckung des Bodens im Substrat eingraben.
    Muss ich dem Humus eigentlich noch was beimischen (Sand, Lehm,...) ?
    Oder kann bzw. sollte man das Zeug "pur" verwenden ?
    (abhängig von der Art der VS ?)

    Der Boden soll dann auch nicht "plan" sein, sondern es soll eine etwas
    hügelige Landschaft entstehen. Am Fusse eines Hügels stelle ich mir den Unterschlupf vor...
    (Haus mit Souterrain in Hanglage wurde man das glaub' ich bezeichnen)

    Bei der Mangrovenwurzel bin ich mir noch nicht ganz sicher,...
    ich will der Spinne ihr Wohnzimmer auch nicht zu voll stellen.
    vielleicht find ich eine Position wo es platztechnisch ok ist.
    hier gibt's noch Fragen:
    wenn die Wurzel "nach oben" begehbar ist, könnte die Spinne auch daran hochlaufen... ist das sinnvoll ? macht die das ?
    (Steigung ca. 30-45°, maximale Fallhöhe (für einen ungeschickten arachniden) ca. 10-15cm auf Substrat - gefährlich ?)

    wenn das alles soweit eingerichtet ist, will ich - wie gesagt - den
    Leerlauf unter Betriebsbedingungen testen, und die Wertschwankungen protokollieren...
    (evtl. auch mal ein Testlauf mit Heizkabel (aussen hinter dem Terrarium oder hinter dem "Background" anbringen ?)

    z.B. könnte ich mich anhand dieser Werte auch noch für eine passende Art entscheiden... - was meint Ihr ?


    Für Meinungen bzw. Anregungen bin ich sehr dankbar...


    Viele Grüße, Tom.
    (sorry,... ist doch mehr Text geworden als ich wollte )

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