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Terrariumpflanzen

Erstellt von schnitty, 17.08.2010, 16:54 Uhr · 35 Antworten · 10.929 Aufrufe

  1. #11
    Dieter K Gast
    Hallo,
    komisch, letzte Woche schien es deiner G.rosea nicht so super zu gehen, da war Panik angesagt:
    Häutet sie sich, oder ist sie krank???

    Weißt Du was schnitty? Ich fühle mich schlichtweg verarscht. Keinen Schimmer wie man eine rosea richtig hält oder ihr Verhalten interpretiert, aber nun die dicke Lippe!
    Wegen solchen Typen wie Dir bekommen andere zu Unrecht Prügel!!
    Ich könnte

  2. #12
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    So eine Antwort wünscht man sich doch, soetwas nenn ich vernünftig! Das Bild stammt von der Küste von chile, soetwas hab ich mir eigendlich vorgestellt, da man mir aber nicht vernünftig sagen kann, dass ich den Farn da rausholen soll....

  3. #13
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    Lies dich doch einfach mal ein bisschen ein Schau im Forum im Artenteil rein. Da gibt es etliche Threads zur Rosea.

    LG
    Aki

  4. #14
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    Es ging ihr auch scheiße, aber jetze nich mehr, mein dad dachte sie Häutet sich was dann letztendlich doch fehlalarm war. Jetzt ist sie eigendlich wieder prima drauf...Man nennt soetwas launen! Kann man auch googlen! Sie is zwar noch aggressiv aber das auch nich mehr so schlimm .....
    Sorry,ich weiss, dass ich manchmal Überreagiere, da kann ich aber nix für, mach mir halt um alles sorgen.
    Und dass ich eine dicke Lippe riskiere kann ich nich behaupten, will mir halt nix unterstellen lassen...

  5. #15
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    @schnitty

    Ich kann Dieter verstehen!

    Erst jammerst du rum das es deiner rosea nicht gut geht und jetzt willst du das Terra umbauen
    Und ja der Farn braucht echt mehr feuchtigkeit als du glaubst und es ist besser wenn du den da raus holst.
    Es gibt verschiedene Sukkulenten die du da reinsetzen kannst,aber bitte ohne Stacheln wegen der Verletzungsgefahr!

    gruß smolle

  6. #16
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    Ich hoffe ich kann dir damit etwas helfen .


    Bepflanzung
    Autor: Pawel Wojcikowski
    Oft wird über den Einsatz von Pflanzen in Vogelspinnenterrarien diskutiert. Oft wird angeführt, dass es ein unverhältnismäßig hoher Pflegeaufwand ist dies zu realisieren und die zusätzlichen Störungen der Tiere strikt abzulehnen sind.

    Jedoch ist zu bedenken, dass Pflanzen das Terrarienklima regulieren und vor allem in der freien Wildbahn Spinnen oft lebende Pflanzen als Behausung nutzen, sei es eine Höhle entlang des Wurzelgeflechts von Bäumen und Sträuchern, ein Wohngespinnst zwischen Blättern oder in Höhlen und Astlöchern lebender Bäume oder gar ein Bromelientrichter den manche Spinnen über Jahrzehnte hinweg bewohnen. Nur selten wird Totholz genutzt, wie es den Tieren im Terrarium in Form von Korkplatten und -röhren geboten wird. Zwar muss eingeräumt werden, dass die in den Höhlen und Wohngespinnsten herrschenden Bedingungen den Tieren über Gießen, Sprühen und Beheizung geboten werden, sodass sich die Klimaregulierung durch eine Bepflanzung wieder relativiert, jedoch zeigt die Erfahrung, dass die Tiere instinktiv ihre Verstecke in Pflanzennähe anlegen, sofern sie die Wahl haben.

    Der Pflegeaufwand für die Pflanzen gleicht sich aber in jedem Fall mit dem dadurch gesenkten Gießaufwand aus und wird sicher auch das Wohlbefinden der Tiere steigern, auch wenn eine Haltung ohne Bepflanzung möglich ist.
    Stellt sich nun die Frage, wie eine pflegeleichte Bepflanzung realisiert werden kann.
    Als Erstes stellt sich die Frage nach der Beleuchtung. Bei den gewöhnlichen Terrarienheizlampen, den sogenannten "Backofenbirnchen" in 15 und 25 Watt Stärke braucht man sich mit Pflanzen garnicht weiter zu beschäftigen. Die Pflanzen vergeilen und verhungern über kurz oder lang und geben bestenfalls einen guten Kompost ab. Pflanzenleuchten oder sonstige Leuchtmittel sind meist maßlos überteuert und auch nicht im Geringsten brauchbarer. Aufgrund der Absorptionsspektren des Chlorophylls ergeben sich 2 Bereiche im sichtbaren Lichtspektrum, die eine Pflanze benötigt: blaues und rotes Licht. So etwas gibt es für kleines Geld in der richtigen Menge der Anteile zu kaufen. Dabei handelt es sich um ganz gewöhnliche Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen mit einer Farbtemperatur von 6.500K (Kelvin), also die sogenannten Tageslicht bzw. Daylight Lampen. Die Beleuchtungsstärke stellt den 2. zentralen Punkt dar. Sie berechnet sich aus dem Leuchtstrom, der in Lumen (lm) angegeben wird und der Grundfläche des Terrariums und wird angegeben in Lux (lx): 1lx = 1lm pro m². Die meisten Pflanzen sind bei etwa 5000lx gut zu pflegen. Somit ergeben sich ca. 800lm für ein 40x40cm großes Terrarium. Dies gleicht einer Energiesparlampe von 15W. Dies kann sicherlich als Richtwert angenommen werden und macht eine Beleuchtung von 27W oder 33W bei "Großterrarien" von 60-80cm Länge sinnvoll.
    Der andere zentrale Punkt der Pflanzenpflege ist ein guter Bodengrund. Kokoshumus ist vorneweg genommen völlig ungeeignet und dies nicht nur für Pflanzen, sondern auch für die Tiere selbst. Blumenerde ist zumindest mit Vorsicht zu genießen. Oft verdichtet sie sich sehr stark mit der Zeit und es besteht die Gefahr des Versumpfens, also von nassem, faulenden und stinkenden Schlamm. Es ist zumindest sinnvoll eine gute Portion Sand unterzumischen, zumindest zu einem Drittel. Ideal ist jedoch Walderde oder Gartenerde, wie sie überall draußen selber zu beschaffen ist. Dabei handelt es sich um festes, jedoch strukturstabiles Substrat, welches viele Nährstoffe und dabei wenig organisches Material enthält. Dies stellt den natürlichsten Bodengrund dar, sowohl für Spinnen als auch für die meisten Pflanzen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass dieser schnell auslaugt und eine gelegentliche Düngung nicht schadet oder man eventuell als unterste Bodenschicht 1-2cm Blumenerde ausbreitet, die auch noch ein Zerkratzen der Bodenscheibe durch Sand verhindert. Dünger wurde zwar Gerüchteweise als schädlich bezeichnet, nämlich im Vogelspinnenbuch von Volker von Wirth vom Gräfe und Unzer Verlag, jedoch räumte von Wirth zwischenzeitlich diese Behauptung in einem großen deutschsprachigen Vogelspinnenforum als Fehler ein.
    Zum Schluss empfiehlt sich die Benutzung von Regen- oder sonstigem kalkarmen Wasser zum gießen.
    Jedoch bringen die besten Rahmenbedingungen nichts, wenn die Bepflanzung selbst nicht geeignet ist.
    Genauso wie die Tiere haben auch die Pflanzen bestimmte Ansprüche und es dürfte klar sein, dass die schönste Tropenpflanze in einem Terrarium für Wüstenbewohner keine Überlebenschancen hat und umgekehrt.
    Stellt sich nun die Frage, welche Pflanzen brauchbar sind!?
    Es sollten auf jeden Fall Arten sein, deren Wuchs der Terrariengröße entspricht.
    So sollten die Pflanzen für kleine Würfelterrarien keine großen Blätter oder große Abstände zwischen den einzelnen Blättern haben. Außerdem sollten es nicht zu anspruchslose Arten sein, da diese in den feuchtwarmen Bedingungen eines Regenwaldterrariums förmlich explodieren und dann natürlich viel Arbeit machen.
    Oft wird man um einen eigenständigen Versuch nicht herum kommen, jedoch gibt es eine Reihe von Pflanzen, mit denen gute Ergebnisse zu erzielen sind.
    Für Wüstenterrarien:
    Aloe spec.
    Echeveria spec.
    Haworthia spec.
    (bei allen 3 Gattungen muss auf weiche Stacheln geachtet werden!!!)
    Crassula spec. (bevorzugt bei Spinnen die kühle Wintertemperaturen benötigen)
    kleinwüchsige Sansevieria Arten und Sorten
    bei tiefem Bodengrund oder der Möglichkeit einen Abschnitt großteils wasserdicht abzugrenzen sind Epiphyllum, Rhipsalis und die Hatoria, Rhipsalidopdis Schlumbergera Artengruppe eine Überlegung wert.
    Für erfahrene Pflanzenhalter sind Stapelia spec. empfehlenswert. Sie haben den Vorteil, dass sie gegen mechanische Belastung sehr wiederstandsfähig sind und ihnen die dichten Gespinste von Chromatopelma, Pterinochilus und anderen Arten wenig ausmachen. Der Nachteil ist jedoch, dass die Pflanzen bei nur minimal zu feuchtem Bodengrund innerhalb von wenigen Tagen verfaulen und völlig in sich zusammenfallen, dass kaum etwas von ihnen übrig bleibt.

    Für Regenwaldterrarien:
    kleinblättrige (kletternde) Ficus spec.
    kleine Bromelien
    manche Farne
    manche kleine Orchideen sind zumindest einen Versuch wert
    Peperomia spec.
    Fittonia verschaffeltii
    kleine Calathea und Maranta spec.
    junge Syngonium spec. (alte Pflanzen klettern und sind zum begrünen von Kokosmatten an der Rückwand von großen Baumbewohnerterrarien geeignet)
    Chlorophytum (bevorzugt für größere Terrarien ab 40x40x40cm)
    für große Terrarien:
    Scindapsus spec.
    Epipremnum spec.
    Philodendron spec.
    Monstera adansonii (M. pertusa)
    Stephanotis floribunda
    Dieffenbachia spec.
    manche Farne
    an trockeneren Stellen auch Rhipsalis (z.B. in einer mit Erde gefüllten aufgestellten Korkröhre)
    MFG
    Micha

  7. #17
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    58
    Hi,
    wie wäre es mit Sukkulenten oder Lithops?
    Sehen auch hübsch aus.

  8. #18
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    Ich weiss ich kann ihn auch verstehen, hab halt das Verhalten von so einer Vogelspinne noch nicht so richtig deuten (ist halt meine erste), das hat er mir auch ja schon gesagt. Ich weiß auch dass ich da einfach überreagiert habe, es ging ihr auch gut, nur ich dachte sie wär Krank. Ich möcht mich hiermit bei ihm entschuldigen...es tut mir wirklich sehr leid. Und auch an alle anderen, die ich so angeschnautzt habe... hatte einfach nen harten Tag, das is alles. Bin sehr durch den wind.
    Ich wöllt jetz am liebsten meinen Kopf gegen die Wand donnen....

    http://www.youtube.com/watch?v=05CTDe8bi4k


    Und noch einmal: ENTSCHULDIGUNG AN ALLE

    Gruß Benjamin Camp

  9. #19
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    Hallo Benjamin,

    so wie ich das sehe, stehst Du am Anfang Deiner VS-Haltung.
    Du wirst sehen, es gibt noch viel zu lernen. Dies ist keineswegs böse gemeint.
    Hier sind viele User, die einfach mehr Erfahrung haben. Es ist bestimmt kein Fehler, sich deren Meinung zu Herzen zu nehmen. Zum Wohl des Tieres.

    Jeder hat mal angefangen, aber manche sind halt einfach am Anfang stehen geblieben. Wenn Du Dich kundig machst über die artgerechte Haltung Deiner VS, hast Du schon den ersten Schritt nach vorn gemacht.

  10. #20
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    Ok werd ich machen, meine VS ist einfach mein ein und alles, und wenn ich dann sehe, dass meine Neele flach auf dem Boden liegt reagier ich manchmal über, nehmt euch das nicht so zu Herzen....OK? Bin nur im Moment sehr im Stress, das Leben is nich grad einfach....Ich werd mich auf jeden Fall gleich ma n paar fragen aufschreiben, die ich Googlen kann...

    Gruß Benjamin (alias:schnitty)

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