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Hilfe um Temperatur im Terrarium

Erstellt von Mike0507, 08.09.2019, 19:21 Uhr · 22 Antworten · 679 Aufrufe

  1. #1
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    Hilfe um Temperatur im Terrarium

    Hallo,

    ich benötige mal eure Hilfe, wir haben ein Exo Terra Terrarium in der Größe von 30x30x30 cm das in unserem Wohnzimmer steht in der eine junge Brachypelma Smithi lebt. Beleuchtet und beheizt wird es mit einem Halogen Sun Mini 20W Leuchtmittel, das Tagsüber 10 Stunden leuchtet. Die Temperatur beträgt tagsüber 25-27 Grad und abends/Nachts sinkt die Temperatur auf ca.20 Grad ab. Was ja eigentlich soweit passen sollte.
    Da aber bald wieder die kältere Jahreszeit kommt mache ich mir sorgen und Gedanken, wie ich abends/Nacht die Temperatur auf 18 Grad halten kann im Terri, weil wir in einem Altbau leben und es dadurch kühler werden kann.
    Die Frage was ich mir stelle ist, mit was ich Nachts das Terri beheizen kann?
    Die Halogen Sun Mini fällt ja aus, weil sie den Tag/Nachtrhytmus stören würde, oder?
    Eine Heizmatte aussen an die Terrischeibe und wenn ja,welche?
    Die Halogen Lampe raus,dafür eine Keramikheizbirne verwenden?

    Habe jetzt schon sehr viel im Netz gelesen und vieles ist irgendwie widersprüchlich und ich bin etwas verwirrt.
    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

    Achso, zum steuern der Temperatur hätte ich das Thermo Control Pro II.

    Grüße

    Mike


  2. #2
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    Da wäre die Frage wie kalt es dann wird bei euch?
    Wenn man sich mal die Klimadiagramme für Mexico anschaut,
    gibt es da im Dezember auch Tagestiefsttemperaturen von 17 Grad.
    Dann wird es in der Nacht noch kälter....
    Mfg Thomas

  3. #3
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    Hallo Thomas,

    erstmal danke für die rasche Antwort. Also wie kalt es nachts bei uns im Wohnzimmer ist, kann ich leider nicht genau sagen, aber schon ziemlich kalt.es hängt auch stark von den Außentemperaturen ab.. Da wir ein 35qm Wohnzimmer haben,wollen wir es ungerne komplett heizen sondern eher das Terra. Nur stellt sich die Frage wie?
    Habe heute mal testweise das Thermo Controll ProII angeschlossen, das funktioniert super, nur das Lampe ein/aus/ein/aus usw. nervt tierisch und ist sicherlich auch nicht so gut für die Smithi.

    Nachts würde das wahrscheinlich mit der lampe eh nicht gehen wegen dem tag nacht rhytmus..

    Was könnte man als alternatives Heizmittel nehmen?
    Eine Heizfolie?
    Eine Keramikheitzbirne?

    Verstehe mich bitte nicht falsch,bin Anfänger und mache mir halt sorgen bzw. möchte ich sicherstellen, das die Temperatur im Terri passt, wohler ist mir, wenn ich zusätzlich den Thermo Controll pro benutzen könnte. Ich möchte einfach sicherstellen, das optimale Temperaturen herschen.

    Dachte so an: Tagsüber mit der Lampe mit Zeitschaltuhr, Nachts wenn die Lampe aus ist, mit einer Heizmatte überwacht von dem Thermo Controll auf zb. 18 grad.

    Oder

    Die Lampe durch eine Led ersetzen,läuft über eine Zeitschaltuhr 10 Stunden und die Wärme komplett über eine Heizmatte kontrolliert durch den Thermokontroll steuern?

    Grüße

    Mike

  4. #4
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    Hi Mike,

    warte doch erst mal ab, wie es sich entwickelt. Ich hab manchmal auch nur 15 Grad in der Wohnung nachts, kein Problem für die Spinnen. Die Temperatur fällt ja auch nicht rapide ab, wenn die Heizung abschaltet, sondern geht langsam runter.
    Du kannst Dir jetzt nen Kopf machen und dann kommt doch alles anders, als Du dachtest. Also abwarten und sehen, wie es wird, dann kannst Du immer noch handeln.

  5. #5
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    Guten Morgen,

    ich warte auch ab, bis jetzt ist die Temperatur hoffentlich so in Ordnung, Tagsüber bis 26 Grad und Luftfeuchtigkeit um die 56% und über Nacht sinkt die Temp. auf 20 Grad und die Luftfeuchtigkeit beträgt 60%.

    Wahrscheinlich mach ich mir auch zu sehr Gedanken darüber, nur möchte ich mich „gedanklich“ schon darüber im klaren sein, wenn es im Winter zu einem Problem nachts kommen sollte, wie ich es dann handhaben könnte...

    Deswegen frage ich und hoffe, das mir andere Spinnenhalter/Profis einen rat oder tipp geben könnte, wie ich es handhaben kann, falls es zu kalt wird.

    Sind meine gedanklichen Vorschläge wie z.b mit einer Heizmatte so falsch oder warum gibt mir hier dazu niemand eine Antwort?

    Wie gesagt, ich möchte jetzt nichts am Terra ändern, habe auch schon oft gelesen, das mehr VS an einem Hitzetot sterben als an Unterkühlung, ich möchte nur vorbereitet sein,falls eine alternative her müsste um schnell agieren zu können.

    Grüße

    Mike

  6. #6
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    Keine Heizmatte (nix is m.E. so verkehrt wie eine heizmatte, oder haben die 8-beinigen kollegen draussen in der höhle eine eingebaute fussbodenheizung? ).
    Lass es nachts einfach runterkühlen und hör auf dir Gedanken zu machen.
    die biester können die temparaturen draussen auch ab.
    außerdem hast du so einen normalen sommer / winter Zyklus, da die Nachtabsenkung im winter stärker ist.

    ich würde sogar die lampe über tag weiter wegziehen vom becken, damit ÜBER TAG die temp. runter geht.
    denk dran, du hast 26 grad in einem glaswürfel und das bisschen erde da drin erwärmt sich mit.
    wenn die Tiere draussen 26 grad in der umgebungstemp. haben, dann ist die temp. in der wohnhöhle der Tiere definitiv wesentlich niedriger.
    ergo ist m.E. der würfel mit 26 grad sogar schon zu warm.

    just my two Cents,

    meik

  7. #7
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    Hallo,

    ohh 😮 Du meinst 26 Grad ist zuviel?Was meinst welche Temperatur optimal wäre?

    Ok,werde mir erstmal keine gedanken mehr darüber machen und abwarten wie es sich entwickelt.

    Die Heizmatte hätte ich an der Seitenscheibe des Terra angebracht und nicht unten am Terra, das wäre ja fatal..( wegen Fußbodenheizung)

    Grüße

    Mike

  8. #8
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    zur heizmatte: selbst an der seitenscheibe … BITTE NICHT!

    zu den 26 grad: sorg nur für licht und belass es bei Zimmertemperatur, die im Regelfall schon immer um die 21 bis 22 grad liegen wird (da muss dann auch kein 20w halogen spot drüber hängen, 10 reichen allemal, selbst nen led reicht, mit zeitschaltuhr 10 stunden und gut ist).
    denk dran das wir im sommer bis zu 40grad haben ….

    zieh den vergleich:
    die erde in deinem würfel hat Zimmertemperatur.

    hast du in mexiko draussen 26 grad, so ist es in der wohnlöhle des Tieres definitiv kühler.
    buddel doch mal hier im sommer bei 32 grad einen 40cm tunnel schräg in die erde und steck den arm rein, da haste auch keine umgebungsteperatur sondern bist wesentlich kälter.

    wenn also laut klimadiagramm der region 26 grad angegeben, dann zieh zum glaswürfel gedanklich mindestens fünf, sechs, acht grad ab.
    du kannst nicht temp. lt. klimadiagramm mit glaswürfel eins zu eins gleichsetzen ….
    zumal die temp. in der höhle des tieres (bei boden oder röhrenbewohner) noch niedriger liegen wird.

    aloha,

    meik

  9. #9
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    Moin.


    Absoluter Quatsch.

    Ich hatte bei jeder “bunten“ Brachypelma eine Stelle mit 30-32 Grad, die äußerst gerne genutzt wurde und wo die Tiere selbst im Hochsommer drunter saßen.

    Die Tiere werden auch in der Natur bei Tag auf Sonnenplätzen gefunden. Im übrigen stimmt das mit der Höhle so gar nicht. Man muss nur bei Mantid.nl gucken und wird sehen, da liegt die Temperatur innerhalb der höhlen bei 26-27 grad und die Außentemperatur bei 32 Grad.

    Also, B.Emilia, B.smithi, B.auratum etc immer warmen Sonnenplatz und Rest des Terras 24-26 grad.

    Zum eigentlichen Thema:

    Nachts musst du nicht heizen.

    Gruß

  10. #10
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    laut klimadiagramm liegen die höchsttemparaturen smithi und emilia u.a. bei 30-32 grad.
    die niedrigsten bei 20-22 grad.
    wo werden die temparaturen für meteorologische zwecke gemessen? ich glaube in ein bis zwei meter ÜBER dem boden.

    hijmensen geht in seinem erfahrungsbericht für mexiko südliches yucatan von durchschnittstemparaturen von 24-26 grad aus.
    (arachen sept 2009).
    ich glaube, das man das auch getrost für die habitate von smithi, emilia und weiss ich zu grunde legen kann.

    soren rafn, vogelspinnen, s 36:
    für die meisten vogelspinnen gibt er als ideale temparatur zur haltung 25-28 grad über tag an.
    Nachtabsenkung auf zimmertemparatur.
    es gibt ausnahmen für eine KÜHLERE haltung, brachypelmen zählt er NICHT dazu.

    wenn du m.E. einen 30er würfel mit nem spot bestrahlst, um eine stelle mit 30 bis 32 grad zu bekommen wird meiner meinung nach der ganze würfel zu warm. sowas kriegste problemlos nur in größeren becken hin.

    ich finde dummerweise die arachne nicht (vereinszeitschrift der dearge, für alle die sie nicht kennen sollten), in der es um die temp. in den höhlen der tiere geht.

    aber auch dazu: hans-werner auer aus seinem buch riesenvogelspinnen:
    "auch wenn die klimawerte von südamerika eine andere sprache sprechen, so sind diese werte nicht der bodennähe der wälder -und schon gar nicht der wohnhöhle einer spinne - entnommen, in der es mitunter noch einige grad kühler ist als unmittelbar vor dem bau."
    seite 52
    da es hier um die haltung einer vs in einem 30er würfel geht und man mit sicherheit nicht von entsprechend langen höhlen ausgehen kann, wie man sie im habitat findet, würde ich mal getrost den schluss ziehen, das man den würfel nicht so warm aufheizen sollte, da es dem tier an einer rückzugsmöglichkeit fehlt, wie sie im habitat vorkommt.

    ich bitte doch mal darum, die stelle von mantid zu verlinken, in der es um die temparatur IN DER HÖHLE geht.
    die hab ich nämlich ad hoc nicht finden können, interressiert mich aber sehr.


    des weiteren bitte ich darum, nicht einfach "absoluter quatsch" zu schreiben und deine haltungsbedingungen als allgemein gültig darzustellen, das mit dem spot halte ich nämlich für überflüssig. die tiere kommen auch vor den bau ohne spot und platz zum sonnen.

    @ thread-ersteller:
    mach dir dein eigenes bild. generell würde ich allerdings für die haltung aller spinnen empfehlen, im zweifel lieber ein bisschen zu kalt als dauerhaft zu warm.
    wenns um die weiterzucht geht, dann kannst du anfangen dir gedanken zu machen bzgl. jahreszeiten/temparaturen/niederschläge o.ä.

    greetz

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