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Wie weit von zuhause weg arbeiten Asseln und Springschwänze?

Erstellt von Karokoenich, 24.11.2019, 15:56 Uhr · 3 Antworten · 289 Aufrufe

  1. #1
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    Wie weit von zuhause weg arbeiten Asseln und Springschwänze?

    Folgende Situation:

    Chromatopelma-Terrarium, ergo weitestgehend trocken. Bloß um zwei kleine Sukkulenten im Vordergrund wird punktuell gegossen und alle paar Tage der Trinknapf (ebenfalls im Vordergrund) etwas überflutet. Gelegentliches Einbringen von Wassertropfen ins Gespinst zähle ich für diese Frage nicht, da die den Boden durch das dichte Gespinst nicht erreichen. Entweder werden sie getrunken (gelegentlich beobachtet) oder verdunsten.

    Anfangs hat mein Tier hin und wieder ihre Boli nach vorn zum Lüftungsblech gebracht, das tut sie aber nun schon lange nicht mehr. Das Gespinströhrensystem hinten im Wurzel- und Astwerk ist hinreichend dicht, dass ich nicht sehe, wo sie das Zeug deponiert, oder wo sie hinkackt.

    Frage: Macht es überhaupt Sinn, vorn in den gegossenen Bereichen Asseln oder Springschwänze anzusiedeln, wenn sie bis zur Spinnen-Müllkippe rund 20 cm oder mehr durch trockenes Terrain zurücklegen müssen, eventuell gar durch das Gespinst hindurch?

    Es scheint vorn immerhin feucht genug zu sein, dass sich dort eine Handvoll Tierchen angesiedelt hat, die ich mit einiger Wahrscheinlichkeit als Trauer- oder Moosmücken angesprochen habe. Siehe Foto. Oder ist das gar doch eine Buckelfliege? Dann wüsste ich nicht, auf welchem Aas sie hätten gedeihen können. Hinten, wo irgendwo die Boli liegen müssten, ist es wie gesagt sehr trocken.

    20191122_102136.jpg

    Wenn es Trauermücken sind - würden Springschwänze oder Asseln sich darum kümmern?


  2. #2
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    Chromatopelma sind Tropen-Tiere. Wie hoch ist die LF? Asseln und Springer gehören in jedes Becken, sofern es kein Wüsten Becken ist.

  3. #3
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    Zitat Zitat von raptor49 Beitrag anzeigen
    Chromatopelma sind Tropen-Tiere. Wie hoch ist die LF? Asseln und Springer gehören in jedes Becken, sofern es kein Wüsten Becken ist.
    Der Lebensraum von aus dem sie kommen ist oft für Monate ganz ohne Regen und die Luftfeuchte extrem gering. Das hat so gar nichts von einem tropisch-feuchtem Wald.
    Einzig wenn feuchte Winde vom Meer her wehen, dann wird es feuchter und die meisten Pflanzen die dort gedeihen sind auch darauf angewiesen.

    Daher Chromatopelma Terrarium am Boden weitgehend trocken und einmal morgens kräftig sprühen, so, dass es innerhalb von ein paar Stunden wieder verdunstet und die LF wieder stark herunter geht.


    Bei mir haben die Tiere in den Chromatopelma Terrarien nie lange überlebt, Schimmel war aber auch kein großes Problem.


    Im übrigen fressen sie kein lebendes Tier, nur was schon gestorben ist und bauen es so langsam wieder in den Kreislauf des Bodens ein.


    Grüße

  4. #4
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    OK, vielen Dank. Ich las hier und da, dass die auch Fliegeneier im Boden mampfen. Ich denke, bis auf weiteres werde ich mal auf Asseln oder Springschwänze verzichten, zumal ich mittlerweile von einem Entomologen eine positive ID meiner Terrariengäste als Trauermücken habe, und außerdem die Population wieder fast auf 0 herunter ist. Ich vermute, es war einfach "gut" getimtes Gießen, so daß sich ein paar Eier entwickeln konnten.

    Gespinst täglich sprühen habe ich gemacht und festgestellt, dass trotz sparsamen Sprühens die rF bei mir mit der Zeit zu hoch wird. Ich habe dann dann auf punktuelles Einbringen von größeren Wassertropfen via Pipette alle paar Tage umgesattelt, was bislang ganz gut zu funktionieren scheint. Sie holt sich die Tropfen gelegentlich. Wenn sie richtig Brand hat, weiß sie ja auch, wo die Wasserschale steht.

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