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Ein paar Fragen zu Theraphosa Jungtieren/Slings

Erstellt von Smithward, 27.07.2016, 17:06 Uhr · 9 Antworten · 319 Aufrufe

  1. #1
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    Ein paar Fragen zu Theraphosa Jungtieren/Slings

    Also ich habe jetzt ein paar Züchter angeschrieben und zwei (bis jetzt) hätten da was. Nr. 1 hat zwei trächtige stirmi´s und würde mir ein paar Jungtiere anbieten. Er wohnt relativ weit weg was heißt, dass wir um einen Versand leider nicht drumrum kommen. Ab wann ist denn ein Versand möglich? Nr. 2 hätte noch ein Spinnchen, bei welchem mam nach der nächsten Häutung das Geschlecht bestimmen könnte. Wie alt und wie groß sind die dann ungefähr?


  2. #2
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    Bei Theraphosa kann man das schon ab der 1. FH sehen (also Exuvie von der 1. FH), demnach wäre das Tier dann wahrscheinlich in der 2. oder 3. FH.
    Versand würde ich ab der 2. FH machen....allerdings bei diesen extremen Temperaturen nicht ganz ohne Risiko (Sommer ist da schlimmer als Winter).

  3. #3
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    Ja ich warte jetzt erstmal, ob es bei dem einem zum Nachwuchs kommt und bei dem anderen warte ich bis zur nächsten Häutung. Bei einem weiß ich, dass er zu weit weg ist bei dem anderen nicht.
    Danke für die Antwort
    Damit ich im vorraus schon alles habe, worin werden Spiderlinge/ oder etwas größere erstmal gehalten? Wie soll ich die/den kleinen füttern? Und vorallem wie hoch ist die Chance, dass das Spinnchen überlebt?

  4. #4
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    Bis zur 3. FH kann sie problemlos in einer HD gehalten werden. Danach bietet sich eine 3L Braplast Dose an, um dann ab der 5. oder 6. FH ins Endterra überzugehn.
    Anfangs kleine Heimchen, gehen auch recht schnell an mittlere. Ich hatte selbst nur kurz eine stirmi, welche ich aber schnell wieder abgegeben hab. War kein geplanter Kauf, da mich Theraphosa überhaupt nicht interessieren...ich halte eher Xenesthis und Pamphobeteus. Gerade Xenesthis werden aber mit ähnlichen Parametern gehalten, d.h. immer feuchter Bodengrund, nicht zu warm.
    Ausfall hatte ich bisher noch nie bei den genannten Arten...bei den meisten wäre das zwar finanziell fatal, aber vor allem sehr schade ums Tier.
    Ab der 2. FH sind sie eigentlich sehr robust... zu wenig Feuchtigkeit und dauerhaft zu hohe Temperaturen (>27° bei Slings) sollten halt auf jeden Fall vermieden werden. Ich hab z.b. das gesamte Substrat in den Dosen immer leicht feucht, und eine Ecke wird regelmässig gewässert. Die ziehen sich bei Bedarf dann das Wasser aus der Erde.
    Während der Aufzucht würd ich auch nix in die Dosen packen, was schimmeln kann. Solange sie bei mir in den HD sind, hab ich da nur Erde drin, sonst nix. Später in der Braplast dann eine Hälfte von einer Korkröhre als Versteck. Terra wird dann komplett natürlich eingerichtet, mit Echtpflanzen, Wurzelstücken, usw.

  5. #5
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    OK danke. Kann man denn nicht einen Flaschendeckel an einer Seite aufschneiden? Könnte doch als Höhle durchgehen... achja, ich mag halt eine Theraphosa da sie den Vogelspinnen ja den Lateinischen Namen gegeben haben. Theraphosaidae... die größe wäre mir egal, aber ich liebe VS einfach und würde mich halt sehr um so einen Zuwachs freuen. Gehen statt Heimchen auch Mehlwürmer? Davon habe ich nähmlich massig und vermehre die auch gut.

  6. #6
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    Kann ich Dir nicht beantworten, sowas verfüttere ich nicht.
    Ich mag Theraphosa einfach rein optisch nicht, die wirken mir zu stackselig...vor allem wenn sie richtig gross sind.^^
    Ist halt alles eine Frage des Geschmacks

  7. #7
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    Ich habe da keinen "Geschmack" wenn es mir nur um das aussehen gehen würde, könnte ich uach ein Bild aus dem Internet ausdrucken und dieses in ein Terrarium setzen

  8. #8
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    Optik allein ist für mich auch kein Kriterium...ich hab so manch optisch "langweilige" Spinne.
    Das Gesamtpaket muss stimmen...

  9. #9
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    OK da kann ich nicht widersprechen, aber an sich ist mir das egal

  10. #10
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    Hi,
    Geschmäcker ändern sich ja auch zum Glück - z.B. hatte ich zwar meist eine oder zwei Grammostola, aber mittlerweile mag ich die richtig gern; ähnlich ist es bei mir mit Euathlus, da kommt vielleicht demnächst eine dazu. Auch mit M.mesomelas habe ich mich richtig gut angefreundet, als ich mir eher zufällig mal 2 slings zugelegt hatte - die liebe ich mittlerweile richtig!

    Futter gibts bei mir fast ausschliesslich in Schaben-Form (B.dubia, B.latteralis), weil
    * eine entsprechende Zucht (fast) immer die richtigen Grössen parat hat
    * man selber bestimmt, wie die Schaben gefüttert werden
    * es nur wenig Arbeit macht und es (fast) nicht riecht und lärmt
    * Schaben ein ziemlich ideales Nährstoffverhältnis aufweisen
    * meine Fische Schaben auch sehr gern fressen

    Ansonsten ist bei mir aber Theraphosa auch Dauer-Lieblingssbrenner; früher hatte ich blondis und apophysis. Meine 3 Th.stirmi habe ich vor einiger Zeit als 1.FH zugeschickt bekommen und die sind gleich in der 2.FH je in ein 25er Würfel umgezogen. Mittlerweile sind die in der 4. FH und werden wohl ab der nächsten Häutung wieder umziehen (45er ExoTerra fürs Erste; das sollte aber mit der richtigen Einrichtung auch lange reichen können). Bodengrund sollte immer reichlich feucht und ziemlich hoch aufgeschichtet sein und (man kann es nicht oft genug sagen!) nicht zu warm halten - 20-23°C - bei guter Lüftung!; dann ist die Haltung von Th.blondi/stirmi nicht sehr schwer (die werden später übrigens auch mit Grom.portentosa versorgt).

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