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Verpaarung von Pterinochilus murinus(graue Variante) und P.murinus usambara(rote)

Erstellt von sandmann5000, 23.05.2007, 19:46 Uhr · 20 Antworten · 10.251 Aufrufe

  1. #1
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    Verpaarung von Pterinochilus murinus(graue Variante) und P.murinus usambara(rote)

    Hi leuts - wollte nur mal fragen, was ihr dazu denkt oder wisst.
    Hier die Situation: Ich möchte eine 0.1 P. murinus (graueVariante) mit einer 1.0 P.murinus usambara (rote variante) verpaaren.
    Hab aber bedenken, ob ich da nicht irgendwelche Hybriden heranziehe, die dann unfruchtbar sind. Sollte ich es lassen oder ist der Unterschied der beiden Varianten egal und tut nichts zur sache? Was meint ihr, oder wisst ihr es genau?
    Danke schonmal.

    VlG Andi

  2. #2
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    Hy,
    Was meint ihr, oder wisst ihr es genau?
    Ich meine, dass das sehr wohl geht, aber ein vermischen der Arten Sch**** ist
    so meine ich....
    MFG

  3. #3
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    Hallo Psylo.
    Bin ganz deiner meinung dass das vermischen von Arten richtig sch**** ist. Meine Frage ist aber ob es in dem Fall überhaubt eine Vermischung ist - da es ja angeblich nur Farbvarianten sein sollen.

    Gruß

  4. #4
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    1.013
    Hallo.

    Da es sich nur um zwei verschiedene Farbvarianten und nicht um zwei verschiedene Arten handelt, ist es sicherlich möglich, aber ich persönlich würde es nicht machen. Einfach um die beiden Farbvarianten nicht zu vermischen.

    Gruß, Damian

  5. #5
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    308
    Nur so btw :

    Die "graue Variante" ist die typical color form "tcf" .
    Zudem gibt es einen unterschied zwischen red color form "rcf" und Usambara mountain variant "umv"...

    Ich persönlich unterstütze das Vermischen von Farbvarianten nicht..

    MfG

  6. #6
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    3.098
    Hallo Andi,


    es handelt sich zwar "nur" um Farbmorphen, aber von der Kreuzung halte ich persönlich nichts. Das kann ich dir gerne fachlich begründen:

    Die evolutionäre Entwicklung von Vogelspinnenarten geht sehr langsam vonstatten. Ein Beispiel hierfür ist P. cambridgei aus Trinidad und P. irminia aus Venezuela. Die beiden Arten sind durch eine Meerenge seit ca. 30.000 Jahren getrennt, unterscheiden sich jedoch bis heute nur an Hand der Farbe und Endgrösse. Die morphologischen Merkmale, welche als bestimmungsrelevant eingestuft werden, sind identisch.

    Meine Annahme(!) lautet, dass sich Arten abspalten, indem sich zunächst Farbmorphen entwickeln bzw. in bestimmten isolierten Populationen Merkmale verändern, die als instabil gelten (Farbe, Endgrösse, ferner Tibiaapophysen, welche sich ebenfalls schneller bilden bzw. zurückbilden als beispielsweise Stridulationsorgane) und hernach erst, nach Tausenden von Jahren, die Veränderungen soweit gediehen sind, dass man eine neue Art beschreiben kann.

    Diese natürlichen Prozesse durch Rückkreuzung im Terrarium quasi zunichte zu machen, ist in meinen Augen eine Missachtung gegenüber der Natur dieser Tiere. Besser wäre es, zu respektieren was die Natur an Varianten hervorgebracht hat, die unglaublichen Zeiträume der Entwicklung zu bestaunen und von unseren Tieren einfach Geduld zu lernen. Dazu gehört m.E. auch, Farbmorphen reinerbig nachzuziehen.


    Cheers, Claudia

  7. #7
    Registriert seit
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    Hallo @all.
    Danke für eure Kommentare.
    Ich werd mich da jetzt umorientieren- bekomme jetzt die Tage auch en passendes adultes weib geschickt.
    Danke nochmal.
    Cu

  8. #8
    Registriert seit
    07.04.2005
    Beiträge
    467
    Hallo an Alle!

    Zitat Zitat von Spinnifex Beitrag anzeigen
    Hallo Andi,


    es handelt sich zwar "nur" um Farbmorphen, aber von der Kreuzung halte ich persönlich nichts. Das kann ich dir gerne fachlich begründen:

    Die evolutionäre Entwicklung von Vogelspinnenarten geht sehr langsam vonstatten. Ein Beispiel hierfür ist P. cambridgei aus Trinidad und P. irminia aus Venezuela. Die beiden Arten sind durch eine Meerenge seit ca. 30.000 Jahren getrennt, unterscheiden sich jedoch bis heute nur an Hand der Farbe und Endgrösse. Die morphologischen Merkmale, welche als bestimmungsrelevant eingestuft werden, sind identisch.

    Meine Annahme(!) lautet, dass sich Arten abspalten, indem sich zunächst Farbmorphen entwickeln bzw. in bestimmten isolierten Populationen Merkmale verändern, die als instabil gelten (Farbe, Endgrösse, ferner Tibiaapophysen, welche sich ebenfalls schneller bilden bzw. zurückbilden als beispielsweise Stridulationsorgane) und hernach erst, nach Tausenden von Jahren, die Veränderungen soweit gediehen sind, dass man eine neue Art beschreiben kann.

    Diese natürlichen Prozesse durch Rückkreuzung im Terrarium quasi zunichte zu machen, ist in meinen Augen eine Missachtung gegenüber der Natur dieser Tiere. Besser wäre es, zu respektieren was die Natur an Varianten hervorgebracht hat, die unglaublichen Zeiträume der Entwicklung zu bestaunen und von unseren Tieren einfach Geduld zu lernen. Dazu gehört m.E. auch, Farbmorphen reinerbig nachzuziehen.


    Cheers, Claudia


    Liebe Grüße,
    Dana

  9. #9
    Registriert seit
    22.08.2005
    Beiträge
    1.066
    Zitat Zitat von Dana Beitrag anzeigen
    Hallo an Alle!
    ........



    Liebe Grüße,
    Dana
    Und weiter????
    Andre kriegen aufn Deckel, weil im Beitrag nix sinnvolles enthalten ist.
    Oder willst du darauf hinweisen, dass du Claudias Meinung bist?
    Sonst sind doch "nur-Zitate" nich so gern gesehen oder?

  10. #10
    Registriert seit
    13.04.2007
    Beiträge
    319
    Sorry war ein irrtum von mir.

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